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	<title>Börsenpsychologie &#187; Psychologie</title>
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	<description>- wie Anleger Gewinne machen</description>
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		<title>Stresstest</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 07:56:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Skrzypek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einem Stresstest in der Wirtschaftswissenschaft wird ein negatives Was-wäre-wenn-Szenario angenommen. In diesem Szenario wird bspw. die Kernkapitalquote von Kreditinstituten geschätzt. Bei einer Kernkapitalquote größer als sechs Prozent gilt der Test als bestanden. Diese Regelung gilt für den aktuellen großen Stresstest der europäische Finanzaufsicht CEBS. Die deutschen Kreditinstitute haben wie erwartet den Stresstest bestanden (Ausnahme: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einem Stresstest in der Wirtschaftswissenschaft wird ein negatives Was-wäre-wenn-Szenario angenommen. In diesem Szenario wird bspw. die Kernkapitalquote von Kreditinstituten geschätzt. Bei einer Kernkapitalquote größer als sechs Prozent gilt der Test als bestanden. Diese Regelung gilt für den aktuellen großen Stresstest der europäische Finanzaufsicht CEBS. Die deutschen Kreditinstitute haben wie erwartet den Stresstest bestanden (Ausnahme: Hypo Real Estate); <a href="http://www.bafin.de/cln_179/nn_720788/EN/Companies/Banksfinancialservicesproviders/Stresstests/stresstests__node.html?__nnn=true" target="_blank">Ergebnis für deutsche KI&#8217;s</a>.</p>
<p>Aber! Haben Sie schon Ihren persönlichen Stresstest durchgeführt? Bei einem psychologischem Stresstest wird das persönliche Ausmaß der Gefährdung durch psychischen Stress gemessen. Zur Feststellung des Grades der persönlichen Stressbelastung hat Werner Stangl einen kleinen Stress-Test veröffentlicht.</p>
<p><a href="http://psychologie-news.stangl.eu/148/der-stress-test" target="_blank">Testen Sie hier Ihren Umgang mit mit belastenden Situationen &gt;&gt; </a> Im Gegensatz zum Stresstest der CEBS erhalten Sie sofort Verbesserungsvorschläge zum Umgang mit Stresssituationen.</p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Wozu sind Sentiment-Indikatoren gut?</title>
		<link>http://boersenpsychologie.e-psi.de/2009/10/wozu-sentimentindikator/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 08:05:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Skrzypek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marktstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sentiment]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch Sentiment-Indikatoren sehen Sie, welche Meinungen an der Börse bestimmend sind. Sentiment-Indikatoren geben Auskunft über intakte Trends, Überhitzungphasen und untere Wendepunkte an der Börse. Sie sind ein Maß für die Erwartung von Anlegern und Investoren.
hier der aktuelle Chart &#62;&#62;
Je extremer die Erwartung auf steigende oder fallende Kurse, desto wahrscheinlicher steht der Markt an einem Wendepunkt.
Sentiment-Indikatoren sind gute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="float: right;" src="http://52137948.de.strato-hosting.eu/voting/sites/all/themes/sky/bilder/verwirrung.jpg" alt="Sntiment" width="314" height="250" />Durch Sentiment-Indikatoren sehen Sie, welche Meinungen an der Börse bestimmend sind. Sentiment-Indikatoren geben Auskunft über intakte Trends, Überhitzungphasen und untere Wendepunkte an der Börse. Sie sind ein Maß für die Erwartung von Anlegern und Investoren.</p>
<p><strong><a class="aligncenter" title="Sentiment" href="http://www.smart-finance.de/kompetenz/marktstimmung_sentiment/" target="_self">hier der aktuelle Chart &gt;&gt;</a></strong></p>
<p>Je extremer die Erwartung auf steigende oder fallende Kurse, desto wahrscheinlicher steht der Markt an einem Wendepunkt.</p>
<p>Sentiment-Indikatoren sind gute Kontraindikatoren für antizyklische Anlagestrategien. An Wendepunkten liegen Sentiment-Indikatoren häufig richtig.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sieben Strategien hochgradig uneffektiver Anleger</title>
		<link>http://boersenpsychologie.e-psi.de/2009/04/strategien-un-effektiver-anleger/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 10:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Skrzypek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[individuelle Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Anlagestrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[vorgehen]]></category>

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		<description><![CDATA[

zweifle an Dir selbst und mache die Börse für Verluste verantwortlich
investiere Dein Geld ohne klares Ziel
verkaufe und kaufe sofort, wenn Du einen Drang danach verspürst
denke in Rastern: Es gibt nur hohe Gewinne oder herbe Verluste
strebe in erste Linie danach durch die Kursentwicklung Recht zu bekommen
wenn Du keine Gewinne machst arrangiere Dich mit den Verlusten
fürchte neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;">
<ul>
<li>zweifle an Dir selbst und mache die Börse für Verluste verantwortlich</li>
<li>investiere Dein Geld ohne klares Ziel</li>
<li>verkaufe und kaufe sofort, wenn Du einen Drang danach verspürst</li>
<li>denke in Rastern: Es gibt nur hohe Gewinne oder herbe Verluste</li>
<li>strebe in erste Linie danach durch die Kursentwicklung Recht zu bekommen</li>
<li>wenn Du keine Gewinne machst arrangiere Dich mit den Verlusten</li>
<li>fürchte neue Trends und stelle Dich immer gegen die Masse</li>
</ul>
<p style="text-align: right;"><em>in Anlehnung von R. Covey &#8211; Centered Leadership</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gefühle an der Börse</title>
		<link>http://boersenpsychologie.e-psi.de/2009/04/prozess/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 17:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Skrzypek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Marktstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Prozess]]></category>

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		<description><![CDATA[Man kann die Börse gut beschreiben, indem man die Gefühle von Börsianer benennt. An der Börse gibt es Hoffnungen und Ängste, Gier schmerzhaften Verluste und viele andere Gefühle.
Wir kommen allerdings in große Schwierigkeiten wenn wir die Gefühle der Menschen an der Börse beschreiben sollen. Denn an der Börse kann alles gelten. Mitunter sind Anleger hoffnungsfroh, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="float: right;" src="http://www.e-psi.de/images/bp/Fotolia_8971574_XS.jpg" alt="Angst" width="289" height="277" />Man kann die Börse gut beschreiben, indem man die Gefühle von Börsianer benennt. An der Börse gibt es Hoffnungen und Ängste, Gier schmerzhaften Verluste und viele andere Gefühle.</p>
<p>Wir kommen allerdings in große Schwierigkeiten wenn wir die Gefühle der Menschen an der Börse beschreiben sollen. Denn an der Börse kann alles gelten. Mitunter sind Anleger hoffnungsfroh, andermal sind sie ängstlich. Manchmal sind sie verzweifelt durch endlos fallenden Kurse. Die Börse kann zu großen Investitionen anstacheln oder auch zum Verschließen der Augen vor Verlusten.</p>
<p>Der Versuch, die Börse einfach nur durch Gefühle zu beschreiben ist von vorn herein falsch angelegt, denn das setzt voraus, dass die Börse ein Zustand ist. Besser ist es, die <strong><em>Börse als einen Prozess</em></strong> zu betrachten. In einer Marktphase spielt dieses Gefühl die Hauptrolle, es folgt ein anderes, später ein drittes Gefühl usw. .</p>
<p>Eine Bodenbildung ist mit der Angst vor weiter fallenden Kurse verbunden. Beginnt die Börse zu steigen, beobachtet man die Börse pessimistisch. Das Durchbrechen einer wichtigen Marke von unten nach oben ist mit der Hoffnung verbunden, dass die Kurse weiter steigen werden.</p>
<p>Herauszufinden welches Gefühl gerade die Hauptrolle spielt ist eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Börsenengagements.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kaufimpuls</title>
		<link>http://boersenpsychologie.e-psi.de/2008/11/kaufimpuls/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 16:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Skrzypek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Impuls]]></category>
		<category><![CDATA[kaufentscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[widerspruch]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wenn ich ehrlich bin, dann kann ich nicht genau sagen, warum ich diese Aktie gekauft habe. Plötzlich war dieser Impuls in mir. Ich habe ihm einfach nachgegeben und gekauft.“
„Aber eigentlich wollte ich noch abwarten und den Markt beobachten“, so ein Kleinanleger mit dem ich gestern sprach. Doch gestern Abend hatte ich ein wenig Zeit. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Wenn ich ehrlich bin, dann kann ich nicht genau sagen, warum ich diese Aktie gekauft habe. Plötzlich war dieser Impuls in mir. Ich habe ihm einfach nachgegeben und gekauft.“</p>
<p>„Aber eigentlich wollte ich noch abwarten und den Markt beobachten“, so ein Kleinanleger mit dem ich gestern sprach. Doch gestern Abend hatte ich ein wenig Zeit. Die Arbeit war erledigt, meine Frau bereitete das Abendessen vor und ich saß noch im Büro.“, erzählt er weiter. „Ich beobachte den Markt aufmerksam“, sagt er. „Der Trend geht abwärts, vielleicht haben wir aber auch schon den Boden gefunden. Ich bin mir nicht sicher“, beschreibt er seine Markteinschätzung.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.e-psi.de/images/bp/Fotolia_6685828_XS_original.jpg" alt="Impuls und Verstand" width="351" height="234" /></p>
<p>Er erzählt weiter: „Auf meiner Watchlist steht Nintendo. Mit einer guten Dividendenrendite und einem KGV von ca. 12 ist Nintendo im Vergleich zu anderen Unternehmen eigentlich zu hoch bewertet. Hinzu kommt ein hoher Verschuldungsgrad. Andererseits glaube ich an den Erfolg von Wii. Mein Fazit lautete abwarten und beobachten.“ So beschreibt der Kleinanleger seine Analyse.</p>
<p>Und trotzdem hat er gestern Nintendo gekauft. In einem fallenden Markt ist Nintendo gestiegen. In diesem Moment kam aus seinem Inneren dieser Impuls. Er setzt nun auf steigende Kurse, obwohl es keine neunen Informationen gab. So wie diesem Kleinanleger geht es vielen. Man kauft häufig aus einem Impuls heraus, der dem entgegen steht, was man ursprünglich entschieden hatte. (in diesem Fall: beobachten). Ein Widerspruch!</p>
<p>Ist es Ihnen auch schon so ergangen? Wenn ja, dann haben Sie bereits den ersten Schritt in die richtige Richtung getan. Sie haben erkannt, dass sie unüberlegt gehandelt haben. Die Erfahrung zeigt aber, dass nur überlegtes Handeln zum Erfolg führt.</p>
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		<title>Verwirrung durch Volkswagen im Oktober 2008</title>
		<link>http://boersenpsychologie.e-psi.de/2008/10/verwirrung-durch-volkswagen-im-oktober-2008/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 10:05:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Skrzypek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Spekulation]]></category>
		<category><![CDATA[Verwirrung]]></category>
		<category><![CDATA[Volkswagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Folgenden beschreibe ich ein Beispiel wie einem Kleinanleger der Verstand abhanden gekommen ist und er wider seine Überzeugung in das große Spiel mit Volkswagenaktien einstieg, die gestern Abend mit ca. 950,- Euro aus dem Handel gingen. Mein Bekannter, ein Kleinanleger ist eigentlich fest davon überzeugt, dass man langfristig in solide Aktien investieren soll. Daytrading [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Folgenden beschreibe ich ein Beispiel wie einem Kleinanleger der Verstand abhanden gekommen ist und er wider seine Überzeugung in das große Spiel mit Volkswagenaktien einstieg, die gestern Abend mit ca. 950,- Euro aus dem Handel gingen. Mein Bekannter, ein Kleinanleger ist eigentlich fest davon überzeugt, dass man langfristig in solide Aktien investieren soll. Daytrading ist etwas für Zocker und wohin sich die Volkswagen-Aktie in den nächsten Tagen und Wochen entwickeln wird, kann wirklich niemand sagen – so mein Bekannter vor einer Woche.</p>
<p>Als die Aktie letzte Woche von 250,- Euro kurzfristig über die 400,- Euro-Marke sprang, sagte er: „meine Güte, man sollte bei Volkswagen auf fallende Kurse setzen, denn die Aktien seien ja vollkommen überbewertet. Die müssten eigentlich fallen. Die Aktie fiel schnell wieder auf gut 300,- Euro. Er sagte sich, „wenn die Aktien auf wieder auf 450,- Euro steigen, sollte ich ja mal auf fallende Kurse spekulieren.“ Auch bei 300,- Euro hielt er die Papiere für überbewertet. Insgesamt hatte er aber ein ungutes Gefühl bei der Sache und entschloss sich gegen ein Engagement auf fallende Kurse bei Volkswagen.</p>
<p>In den nächsten Tagen dümpelte Volkswagen bei gut 300,- Euro herum. Am Montag dieser Woche passierte das Unglaubliche. Die Aktie schnellte bis deutlich über 600,- in die Höhe. Ein unfassbarer Vorgang, den sich mein Bekannter weder durch die Gier von Anlegern noch Logik erklären konnte.</p>
<p>„Natürlich könnte er jetzt einsteigen“, schließlich lag der Kurs über seinen anvisierten 450,- Euro, bei denen er ja einsteigen wollte. Das war ihm dann aber doch zu heiß, insbesondere weil die Aktien schnell wieder auf 500,- Euro zurückfielen. Zu mir sagte er noch: „Ich kann mir jetzt auch gut vorstellen, dass die VW-Aktien auch auf 1000,- Euro klettern.“ Allein diese Aussage war eine gewagte Spekulation.</p>
<p>Nur einen Tag später schoss die VW-Aktie kurzzeitig auf unvorstellbare 1000,- Euro. VW war mit einem KGV von 80 bewertet und war kurzeitig die teuerste Aktiengesellschaft der Welt. So etwas gab es noch nie. Ganz plötzlich beschloss er nun doch auf fallende Kurse zu setzen. Diese Entscheidung traf sein Unterbewusstsein. Gestern Abend sagte er dann: Eigentlich hätte ich das nicht tun sollen. Und trotzdem investierte er eine nicht unerhebliche Summe in völlig fern der Realität stehende Volkswagenaktien.</p>
<p>Auf mein Nachhacken, wozu er denn nun doch eingestiegen ist, erklärte er mir, er hoffe auf große Gewinne in kürzester Zeit. &#8220;Das sei doch das Entscheidende an der Börse!&#8221; &#8220;Die Aktien müssen schließlich ins Bodenlose fallen&#8221;, so seine Worte. Ich frage mich, warum mein Bekannter nun sagt, die Aktien <em>müssen</em> fallen? Vor einer Woche sagte er, sie <em>müssten</em> eigentlich fallen.</p>
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		<title>Panik</title>
		<link>http://boersenpsychologie.e-psi.de/2008/10/panik/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Oct 2008 23:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Skrzypek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Begriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Massenpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Panik]]></category>

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		<description><![CDATA[Aussagen wie „Panik an der Börse“ oder &#8220;Wir sind völlig panisch&#8221; bestimmen die Schlagzeilen zum Wochenausgang am 24. Oktober 2008. Für mich ist es eine Gelegenheit den Begriff Panik genauer zu beschreiben.
Die Panik ist ein emotional gesteuertes Fluchtverhalten. Sie tritt auf, wenn eine Situation als absolut unkontrollierbar eingeschätzt wird. Merkmale der Panik sind ungenügende Reflexion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin: 8px 0px; vertical-align: top; float: left;" src="http://www.e-psi.de/images/bp/Fotolia_5825520_XS_2.jpg" alt="Finanzpanik" width="300" height="250" />Aussagen wie „Panik an der Börse“ oder &#8220;Wir sind völlig panisch&#8221; bestimmen die Schlagzeilen zum Wochenausgang am 24. Oktober 2008. Für mich ist es eine Gelegenheit den Begriff Panik genauer zu beschreiben.</p>
<p>Die Panik ist ein emotional gesteuertes Fluchtverhalten. Sie tritt auf, wenn eine Situation als absolut unkontrollierbar eingeschätzt wird. Merkmale der Panik sind ungenügende Reflexion der Realität und Informationsmangel, Wegfall der Kommunikation und Fehlen von stabilisierenden Absichten, die Panik auch nur ansatzweise zu vermeiden.  Tritt die Panik bei mehreren Personen wie an der Börse gleichzeitig auf, kommt es zu einer Massenflucht, die sich selbst verstärkt.</p>
<p>Ist die Panik abgeklungen, folgt häufig eine Phase der Erschöpfung und Hilflosigkeit, die einher geht mit geringer Motivation irgendetwas zu tun. Für die Börse bedeutet das, dass der Börsenhandel zum erliegen kommen. Das spiegelt sich u. a. in einer geringen Volatilität wider. Die Frage ist nun: Haben wir diesen Punkt schon erreicht, um sagen zu können: Jetzt können wir wider einsteigen?</p>
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		<title>Wahrnehmung von fallenden Kursen</title>
		<link>http://boersenpsychologie.e-psi.de/2008/10/wahrnehmung-fallende-kurse/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 16:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Skrzypek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Angst]]></category>
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		<description><![CDATA[
Haben Sie schon einmal die Augen verschlossen, wenn in einem Horrorfilm eine besonders unschöne Szene zu erwarten war? Wenn ja, dann haben Sie haben Ihre Wahrnehmung verändert, um einer bedrohlichen Situation aus dem Wege zu gehen.  Bedrohliche Aspekte werden gern ausgeblendet wenn wir nur Beobachter einer Situation sind. Als Filmbetrachter sind wir Beobachter, als Aktienbesitzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="float: right; margin-left: 20px; margin-right: 20px;" src="http://www.e-psi.de/images/bp/photocasegkmgeh4pw5ej.jpg" alt="Finanzkrise" width="200" height="282" /></p>
<p>Haben Sie schon einmal die Augen verschlossen, wenn in einem Horrorfilm eine besonders unschöne Szene zu erwarten war? Wenn ja, dann haben Sie haben Ihre Wahrnehmung verändert, um einer bedrohlichen Situation aus dem Wege zu gehen.  Bedrohliche Aspekte werden gern ausgeblendet wenn wir nur Beobachter einer Situation sind. Als Filmbetrachter sind wir Beobachter, als Aktienbesitzer ebenso.</p>
<p>Auf welche Art wir Aktienkursbewegungen sehen und einordnen wird also nicht allein durch die Situation bestimmt.  Unsere Wahrnehmung hängt stark davon ab, was wir sehen wollen. Und unangenehme Dinge sehen wir selten gern.</p>
<p>Das gilt besonders für fallende Kurse. Fallende Kurse werden zunächst gar nicht wahrgenommen weil sie ausgeblendet werden. Die Ausblendung fallender Kurse dient dazu, das Bewusstsein vor schmerzhafte Realitäten zu schützen. Das ist ein natürlicher Vorgang.</p>
<p>Doch nur das Eingeständnis von fallenden Kursen versetzt einen in die Lage,  unabhängig zu handeln.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Verlustbegrenzungen erfordern Mut</title>
		<link>http://boersenpsychologie.e-psi.de/2005/07/verlustbegrenzungen-erfordern-mut/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2005 16:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Skrzypek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[individuelle Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[niedergeschlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Stop loss]]></category>
		<category><![CDATA[Verlust]]></category>
		<category><![CDATA[Verlustbegrenzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer kennt das nicht? Ein heftiger Rückschlag der einen umhaut, egal ob beruflich oder privat. Die Folge: unangenehme Gefühle und Niedergeschlagenheit. Man konzentriert sich dann zunächst auf seine Lage und analysiert in Ruhe die Situation: &#8220;Bin ich ungerecht behandelt worden oder habe ich einen Fehler gemacht?&#8221;
Der Rückgang des eigenen Depot kann auch ein heftiger Rückschlag sein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt das nicht? Ein heftiger Rückschlag der einen umhaut, egal ob beruflich oder privat. Die Folge: unangenehme Gefühle und Niedergeschlagenheit. Man konzentriert sich dann zunächst auf seine Lage und analysiert in Ruhe die Situation: &#8220;Bin ich ungerecht behandelt worden oder habe ich einen Fehler gemacht?&#8221;</p>
<p>Der Rückgang des eigenen Depot kann auch ein heftiger Rückschlag sein. Insbesondere dann, wenn der Rückgang nicht erwartet wurde. Die Folgen sind die gleichen: unangenehme Gefühle und Niedergeschlagenheit. Nahe liegend ist die Vermutung, dass der Anleger bei seiner Depotauswahl Fehler gemacht hat. Doch wer gesteht sich schon gerne einen Fehler ein? Das Eingeständnis einer falschen Investitionsentscheidung würde die sowieso schon vorhandenen unangenehmen Gefühle aufgrund des Verlusts nur verstärken. Also tut man lieber nichts und wartet ab.</p>
<p><img class="alignright" style="margin: 20px; float: right;" src="http://www.e-psi.de/images/bp/photocase47nhmy7t4pg5_300.jpg" alt="mutig mit Sicherheit" width="300" height="390" /></p>
<p>Doch die Börse bestraft Anleger, die im Verlustbereich an ihrer Lage orientiert sind, immer wieder. Wird zu lange gewartet und fallen einzelne Depotwerte weiter, wird der Anleger schnell zum Aussitzer seiner Verluste. Ein Aussitzer lässt seine Verluste laufen und verlängert seinen zeitlichen Investmentumfang während er Werte im Depot hält. Dieses Phänomen wird auch dadurch unterstützt, dass die Niedergeschlagenheit bald durch Hoffnung ersetzt wird: &#8220;Bestimmt geht es bald wieder aufwärts&#8221;. Damit schützt man seinen Selbstwert und erhält sich ein gutes Gefühl.</p>
<p>Gerade der unerfahrene Anleger ist diesem natürlichem Mechanismus bei den ersten Verlusten hilflos ausgeliefert. Aber es gibt einen Trick diesen Mechanismus zu umgehen. Nur wer sich vor dem Kauf einen Plan zurechtgelegt hat, was im Verlust zu tun ist, hat die Chance dem Aussitzen zu entgehen.</p>
<p>Wie muss so ein Plan aussehen? Zum einen benötigt ein Anleger eine Strategie Verluste zu begrenzen.  Darüber hinaus benötigt er einen Grund &#8211; ein Verlaufsmotiv &#8211; Aktien zu verkaufen, wenn sie gefallen sind. Das ist einfacher gesagt als getan.</p>
<p>Über Verkaufsmotive zu verfügen bedeutet, die Vorteile des Verkaufs von verlustbringenden Depotanteilen zu kennen. Diese sind: Das aktuelle Vermögen wird gesichert und man hat die Chance sein Geld in bessere Werte zu investieren. Darüber hinaus gewinnt ein Anleger mit jeder Trennung von verlustbringenden Wertpapieren ein Stück Unabhängigkeit von der Marktstimmung.</p>
<p>Die Strategie zur Verlustbegrenzung sind Stop-Loss-Orders. Es gibt nur eine allgemeingültige Regel wie Verlustbegrenzungen zu gestalten sind: Der angestrebte Gewinn sollte größer sein als die Verlustbegrenzung. Darüber hinaus hängen Stop-Loss-Orders vom Risikoprofil des Anlegers und der Volatilität des Wertpapiers ab. Ebenso sollte kein Anleger Stop-Loss-Orders auf runde Zahlen legen, um unerwartete Überraschungen durch hohe Umsätze zu vermeiden.</p>
<p>Das Wichtigste ist, die eigene Verlustbegrenzung vor der Kauforder zu formulieren und sich unter allen Umständen daran zu halten. Dazu bedarf es auch ein wenig Mut, die Hoffnung aufzugeben und sich einen Fehler einzugestehen. Doch das sollte um so leichter fallen, je eher man sich bewusst ist, dass nicht jedes Engagement ein Volltreffer sein kann.</p>
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