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	<title>Börsenpsychologie &#187; Persönlichkeit</title>
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	<description>- wie Anleger Gewinne machen</description>
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		<title>der Glaube richtig zu liegen</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 16:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Skrzypek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Erwartung]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Glaube versetzt Berge, so sagt man &#8211; allerdings nicht an der Börse. Wenn Anleger ein Engagement eingehen, dann sind Sie manchmal felsenfest davon überzeugt, dass sie richtig liegen mit ihrer Prognose. Allerdings hat sich oft genug herausgestellt, dass der Glaube der realen Kursentwicklung nicht standgehalten hat. Woran liegt das? Glauben wird von Anlegern allzu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Glaube versetzt Berge, so sagt man &#8211; allerdings nicht an der Börse. Wenn Anleger ein Engagement eingehen, dann sind Sie manchmal felsenfest davon überzeugt, dass sie richtig liegen mit ihrer Prognose. Allerdings hat sich oft genug herausgestellt, dass der Glaube der realen Kursentwicklung nicht standgehalten hat. Woran liegt das? Glauben wird von Anlegern allzu gern mit Wissen verwechselt.</p>
<p>Dieser offensichtliche Fehler passiert häufig Anfängern. Aber auch erfahrene Börsianern, die eine ganze Weile lang gute Gewinne eingefahren haben, unterliegen diesem Irrglauben. Schon Platon hat darauf aufmerksam gemacht, dass der Glaube überwunden werden muss, weil er eine nicht effiziente Vorform des Wissens darstellt.</p>
<p>An das Eintreten eines zukünftigen Ereignisses kann man glauben. Man kann es aber nicht mit Gewissheit sagen, denn niemand kann in die Zukunft sehen. Anleger vergessen das unter dem Einfluss ihres Engagements gern. Anders ausgedrückt kann ein Engagement nur eine Wahrscheinlichkeit aufweisen, die unter 100% liegt.</p>
<p>Ist doch klar! Dem wird jeder zustimmen. Trotzdem zeigt die Erfahrung, dass Anleger dies zwar wissen und trotzdem anders handeln. An der Börse setzt der Verstand manchmal aus. Vergessen Sie also nie, dass ein Engagement nur eine bestimmte Erfolgswahrscheinlichkeit hat.</p>
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		<title>Ärger verhindert Gewinne</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 15:18:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Skrzypek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Agressionen]]></category>
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		<description><![CDATA[Gehören Sie auch zu den Menschen, die sich beim Autofahren oder in der Straßenbahn schon mal ärgern? Regen Sie sich über andere auf? Kennen Sie das Gefühl, dass sich Wut in Ihnen aufstaut? Wenn Sie diese Fragen mit ja beantworten, dann ist das schlecht für Ihre Börsenengagements. Bringen Sie Ihren privaten Ärger nicht mit an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gehören Sie auch zu den Menschen, die sich beim Autofahren oder in der Straßenbahn schon mal ärgern? Regen Sie sich über andere auf? Kennen Sie das Gefühl, dass sich Wut in Ihnen aufstaut? Wenn Sie diese Fragen mit ja beantworten, dann ist das schlecht für Ihre Börsenengagements. Bringen Sie Ihren privaten Ärger nicht mit an die Börse. Das ist eine teure Form des Coachings.</p>
<p>Ärger und Verdruss behindern objektives und erfolgreiches Handeln an der Börse. Genauer gesagt führt Ärger zu übereilten Handlungen, die eigentlich nicht gewollt sind. An der Börse kann das viel Geld kosten.</p>
<p><img class="alignleft" style="margin: 20px; vertical-align: middle; float: left;" src="http://www.e-psi.de/images/bp/photocase476fjb974hs4_300.jpg" alt="Wut" width="300" height="230" /></p>
<p>Wenn Sie Ihren Ärger aus dem Alltag mit an die Börse bringen, können Sie nicht erfolgreich sein. Ärger und Aggressionen führen zum Tunnelblick. Am liebsten möchte man eine Handlung dann möglichst schnell zu Ende bringen. Sie finden aber nicht das richtige Ventil, um Ihren Ärger abzubauen. Dann werden Sie dazu neigen, an der Börse übereilt zu handeln.</p>
<p>Das nennt man Realisierungszwang. Sie kaufen ein Wertpapier, das eigentlich noch auf Ihrer Watchliste stehen bleiben sollte. Oder Sie trennen sich von einem Wert, weil Sie ein ungutes Gefühl haben. Solch eine Handlung löst vielleicht Ihren Ärger auf, hat aber mit einer objektiven Entscheidung für oder gegen ein Wertpapier wenig zu tun.</p>
<p>Experten raten, mit Aggressionen konstruktiv umzugehen und sie nicht aufzustauen. Umgeben Sie sich mit Menschen, die nicht zu Aggressionen neigen. Sport ist nachgewiesenermaßen eine gute Möglichkeit um Aggressionen abzubauen, machen Sie Yoga oder gehen Sie Ihren Aggressionen auf den Grund. So erhöhen Sie Ihre Gewinnchancen an der Börse.</p>
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		<title>Verlustbegrenzungen erfordern Mut</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2005 16:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Skrzypek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[individuelle Strategie]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer kennt das nicht? Ein heftiger Rückschlag der einen umhaut, egal ob beruflich oder privat. Die Folge: unangenehme Gefühle und Niedergeschlagenheit. Man konzentriert sich dann zunächst auf seine Lage und analysiert in Ruhe die Situation: &#8220;Bin ich ungerecht behandelt worden oder habe ich einen Fehler gemacht?&#8221;
Der Rückgang des eigenen Depot kann auch ein heftiger Rückschlag sein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt das nicht? Ein heftiger Rückschlag der einen umhaut, egal ob beruflich oder privat. Die Folge: unangenehme Gefühle und Niedergeschlagenheit. Man konzentriert sich dann zunächst auf seine Lage und analysiert in Ruhe die Situation: &#8220;Bin ich ungerecht behandelt worden oder habe ich einen Fehler gemacht?&#8221;</p>
<p>Der Rückgang des eigenen Depot kann auch ein heftiger Rückschlag sein. Insbesondere dann, wenn der Rückgang nicht erwartet wurde. Die Folgen sind die gleichen: unangenehme Gefühle und Niedergeschlagenheit. Nahe liegend ist die Vermutung, dass der Anleger bei seiner Depotauswahl Fehler gemacht hat. Doch wer gesteht sich schon gerne einen Fehler ein? Das Eingeständnis einer falschen Investitionsentscheidung würde die sowieso schon vorhandenen unangenehmen Gefühle aufgrund des Verlusts nur verstärken. Also tut man lieber nichts und wartet ab.</p>
<p><img class="alignright" style="margin: 20px; float: right;" src="http://www.e-psi.de/images/bp/photocase47nhmy7t4pg5_300.jpg" alt="mutig mit Sicherheit" width="300" height="390" /></p>
<p>Doch die Börse bestraft Anleger, die im Verlustbereich an ihrer Lage orientiert sind, immer wieder. Wird zu lange gewartet und fallen einzelne Depotwerte weiter, wird der Anleger schnell zum Aussitzer seiner Verluste. Ein Aussitzer lässt seine Verluste laufen und verlängert seinen zeitlichen Investmentumfang während er Werte im Depot hält. Dieses Phänomen wird auch dadurch unterstützt, dass die Niedergeschlagenheit bald durch Hoffnung ersetzt wird: &#8220;Bestimmt geht es bald wieder aufwärts&#8221;. Damit schützt man seinen Selbstwert und erhält sich ein gutes Gefühl.</p>
<p>Gerade der unerfahrene Anleger ist diesem natürlichem Mechanismus bei den ersten Verlusten hilflos ausgeliefert. Aber es gibt einen Trick diesen Mechanismus zu umgehen. Nur wer sich vor dem Kauf einen Plan zurechtgelegt hat, was im Verlust zu tun ist, hat die Chance dem Aussitzen zu entgehen.</p>
<p>Wie muss so ein Plan aussehen? Zum einen benötigt ein Anleger eine Strategie Verluste zu begrenzen.  Darüber hinaus benötigt er einen Grund &#8211; ein Verlaufsmotiv &#8211; Aktien zu verkaufen, wenn sie gefallen sind. Das ist einfacher gesagt als getan.</p>
<p>Über Verkaufsmotive zu verfügen bedeutet, die Vorteile des Verkaufs von verlustbringenden Depotanteilen zu kennen. Diese sind: Das aktuelle Vermögen wird gesichert und man hat die Chance sein Geld in bessere Werte zu investieren. Darüber hinaus gewinnt ein Anleger mit jeder Trennung von verlustbringenden Wertpapieren ein Stück Unabhängigkeit von der Marktstimmung.</p>
<p>Die Strategie zur Verlustbegrenzung sind Stop-Loss-Orders. Es gibt nur eine allgemeingültige Regel wie Verlustbegrenzungen zu gestalten sind: Der angestrebte Gewinn sollte größer sein als die Verlustbegrenzung. Darüber hinaus hängen Stop-Loss-Orders vom Risikoprofil des Anlegers und der Volatilität des Wertpapiers ab. Ebenso sollte kein Anleger Stop-Loss-Orders auf runde Zahlen legen, um unerwartete Überraschungen durch hohe Umsätze zu vermeiden.</p>
<p>Das Wichtigste ist, die eigene Verlustbegrenzung vor der Kauforder zu formulieren und sich unter allen Umständen daran zu halten. Dazu bedarf es auch ein wenig Mut, die Hoffnung aufzugeben und sich einen Fehler einzugestehen. Doch das sollte um so leichter fallen, je eher man sich bewusst ist, dass nicht jedes Engagement ein Volltreffer sein kann.</p>
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		<title>Verlustverdrängung verhindert Chancen</title>
		<link>http://boersenpsychologie.e-psi.de/2005/05/verdrangung-von-verlusten-verhindert-gewinnchancen/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2005 20:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Skrzypek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[individuelle Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Akzeptanz]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinn]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwert]]></category>
		<category><![CDATA[Verdrängung]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Aktien und Börse interessieren sich heute die wenigsten Anleger. Vielen sitzt noch immer der Salamicrash der Jahre 2000 bis 2002 in den Knochen. Anleger, die in dieser Zeit Verluste gemacht haben, warten weiterhin ab und hoffen auf steigende Kurse. Ihre Werte liegen derweil im Depot.
Was passiert eigentlich mit Menschen, wenn Verluste entstehen? Psychologen beschreiben ein typisches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Aktien und Börse interessieren sich heute die wenigsten Anleger. Vielen sitzt noch immer der Salamicrash der Jahre 2000 bis 2002 in den Knochen. Anleger, die in dieser Zeit Verluste gemacht haben, warten weiterhin ab und hoffen auf steigende Kurse. Ihre Werte liegen derweil im Depot.</p>
<p>Was passiert eigentlich mit Menschen, wenn Verluste entstehen? Psychologen beschreiben ein typisches Verlustmuster. Der erste kleine Verlust wird bagatellisiert. Nachrichten werden verzerrt interpretiert: „So schlimm ist der Verlust nun auch wieder nicht“. Folgen weitere Verluste, folgt irgendwann die rationale Einsicht. Das Problem wird erkannt: „Unglaublich! Der Kurs hat sich halbiert.“. </p>
<p>Doch was häufig fehlt, ist die emotionale Akzeptanz des Verlustes. Daher beginnen viele Anleger den Verlust zu verdrängen. Verdrängte Verluste erhalten den Selbstwert und dienen der Kompetenzhygiene. Man erspart sich so die Auseinandersetzung mit falschen Entscheidungen. Das ist viel angenehmer als sich einen kostspieligen Fehler einzugestehen. Eine emotionale Auseinandersetzung mit dem Verlust ist verbunden mit unangenehmen Emotionen wie Trauer, Angst und Wut. So wird der Verlust liebend gern aus dem Bewusstsein verbannt.</p>
<p>Es gibt zwei Möglichkeiten den Mechanismus der Verdrängung aufzulösen.</p>
<p>a) Der Anleger wartet so lange, bis aus dem Verlust ein Gewinn geworden ist. Dieses Muster ist typisch für die Masse der Teilnehmer. So ist es auch zu erklären, dass das Interesse an der Börse zur Zeit nicht sonderlich hoch ist, denn Werte wie Telekom, Volkswagen oder Infineon sind noch weit von ihren Höchstständen entfernt.</p>
<p>oder b) Der Anleger beginnt, sich mit seinem Verlust emotional auseinanderzusetzen. Erst wenn die emotionale Auseinandersetzung mit der eigenen Fehlinvestition stattgefunden hat, ist es möglich sich seinen Fehler wirklich einzugestehen. Der Verlust wird akzeptiert. Nur so ist die Chance gegeben sich von seinem Engagement zu distanzieren. Erst danach erkennt der Anleger fehlerhafte Strategien und kann neue Anlagestrategien entwickeln.</p>
<p>Wer langfristig erfolgreich sein will, der muss sich für Variante (b) entscheiden. Nur so kann ein Anleger neue Gewinnchancen entdecken.</p>
<p> </p>
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