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	<title>Börsenpsychologie &#187; individuelle Strategie</title>
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	<description>- Gedanken zur Börse aus psychologischer Sicht</description>
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		<title>Sieben Strategien hochgradig uneffektiver Anleger</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 10:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Skrzypek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[individuelle Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Anlagestrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[vorgehen]]></category>

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		<description><![CDATA[

zweifle an Dir selbst und mache die Börse für Verluste verantwortlich
investiere Dein Geld ohne klares Ziel
verkaufe und kaufe sofort, wenn Du einen Drang danach verspürst
denke in Rastern: Es gibt nur hohe Gewinne oder herbe Verluste
strebe in erste Linie danach durch die Kursentwicklung Recht zu bekommen
wenn Du keine Gewinne machst arrangiere Dich mit den Verlusten
fürchte neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;">
<ul>
<li>zweifle an Dir selbst und mache die Börse für Verluste verantwortlich</li>
<li>investiere Dein Geld ohne klares Ziel</li>
<li>verkaufe und kaufe sofort, wenn Du einen Drang danach verspürst</li>
<li>denke in Rastern: Es gibt nur hohe Gewinne oder herbe Verluste</li>
<li>strebe in erste Linie danach durch die Kursentwicklung Recht zu bekommen</li>
<li>wenn Du keine Gewinne machst arrangiere Dich mit den Verlusten</li>
<li>fürchte neue Trends und stelle Dich immer gegen die Masse</li>
</ul>
<p style="text-align: right;">in Anlehnung an <a target=_blank" href="http://www.amazon.de/gp/product/B0030AF5HA/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&#038;tag=epsi&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B0030AF5HA">R. Covey &#8211; Centered Leadership</a></p>
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		<title>Verlustbegrenzungen erfordern Mut</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2005 16:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Skrzypek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[individuelle Strategie]]></category>
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		<category><![CDATA[Verlustbegrenzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer kennt das nicht? Ein heftiger Rückschlag der einen umhaut, egal ob beruflich oder privat. Die Folge: unangenehme Gefühle und Niedergeschlagenheit. Man konzentriert sich dann zunächst auf seine Lage und analysiert in Ruhe die Situation: &#8220;Bin ich ungerecht behandelt worden oder habe ich einen Fehler gemacht?&#8221;
Der Rückgang des eigenen Depot kann auch ein heftiger Rückschlag sein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt das nicht? Ein heftiger Rückschlag der einen umhaut, egal ob beruflich oder privat. Die Folge: unangenehme Gefühle und Niedergeschlagenheit. Man konzentriert sich dann zunächst auf seine Lage und analysiert in Ruhe die Situation: &#8220;Bin ich ungerecht behandelt worden oder habe ich einen Fehler gemacht?&#8221;</p>
<p>Der Rückgang des eigenen Depot kann auch ein heftiger Rückschlag sein. Insbesondere dann, wenn der Rückgang nicht erwartet wurde. Die Folgen sind die gleichen: unangenehme Gefühle und Niedergeschlagenheit. Nahe liegend ist die Vermutung, dass der Anleger bei seiner Depotauswahl Fehler gemacht hat. Doch wer gesteht sich schon gerne einen Fehler ein? Das Eingeständnis einer falschen Investitionsentscheidung würde die sowieso schon vorhandenen unangenehmen Gefühle aufgrund des Verlusts nur verstärken. Also tut man lieber nichts und wartet ab.</p>
<p><img class="alignright" style="margin: 20px; float: right;" src="http://www.e-psi.de/images/bp/photocase47nhmy7t4pg5_300.jpg" alt="mutig mit Sicherheit" width="300" height="390" /></p>
<p>Doch die Börse bestraft Anleger, die im Verlustbereich an ihrer Lage orientiert sind, immer wieder. Wird zu lange gewartet und fallen einzelne Depotwerte weiter, wird der Anleger schnell zum Aussitzer seiner Verluste. Ein Aussitzer lässt seine Verluste laufen und verlängert seinen zeitlichen Investmentumfang während er Werte im Depot hält. Dieses Phänomen wird auch dadurch unterstützt, dass die Niedergeschlagenheit bald durch Hoffnung ersetzt wird: &#8220;Bestimmt geht es bald wieder aufwärts&#8221;. Damit schützt man seinen Selbstwert und erhält sich ein gutes Gefühl.</p>
<p>Gerade der unerfahrene Anleger ist diesem natürlichem Mechanismus bei den ersten Verlusten hilflos ausgeliefert. Aber es gibt einen Trick diesen Mechanismus zu umgehen. Nur wer sich vor dem Kauf einen Plan zurechtgelegt hat, was im Verlust zu tun ist, hat die Chance dem Aussitzen zu entgehen.</p>
<p>Wie muss so ein Plan aussehen? Zum einen benötigt ein Anleger eine Strategie Verluste zu begrenzen.  Darüber hinaus benötigt er einen Grund &#8211; ein Verlaufsmotiv &#8211; Aktien zu verkaufen, wenn sie gefallen sind. Das ist einfacher gesagt als getan.</p>
<p>Über Verkaufsmotive zu verfügen bedeutet, die Vorteile des Verkaufs von verlustbringenden Depotanteilen zu kennen. Diese sind: Das aktuelle Vermögen wird gesichert und man hat die Chance sein Geld in bessere Werte zu investieren. Darüber hinaus gewinnt ein Anleger mit jeder Trennung von verlustbringenden Wertpapieren ein Stück Unabhängigkeit von der Marktstimmung.</p>
<p>Die Strategie zur Verlustbegrenzung sind Stop-Loss-Orders. Es gibt nur eine allgemeingültige Regel wie Verlustbegrenzungen zu gestalten sind: Der angestrebte Gewinn sollte größer sein als die Verlustbegrenzung. Darüber hinaus hängen Stop-Loss-Orders vom Risikoprofil des Anlegers und der Volatilität des Wertpapiers ab. Ebenso sollte kein Anleger Stop-Loss-Orders auf runde Zahlen legen, um unerwartete Überraschungen durch hohe Umsätze zu vermeiden.</p>
<p>Das Wichtigste ist, die eigene Verlustbegrenzung vor der Kauforder zu formulieren und sich unter allen Umständen daran zu halten. Dazu bedarf es auch ein wenig Mut, die Hoffnung aufzugeben und sich einen Fehler einzugestehen. Doch das sollte um so leichter fallen, je eher man sich bewusst ist, dass nicht jedes Engagement ein Volltreffer sein kann.</p>
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		<title>Nur planvolle Investments versprechen Gewinne</title>
		<link>http://boersenpsychologie.e-psi.de/2005/06/planvolle-investments-versprechen-gewinne/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2005 15:53:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Skrzypek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[individuelle Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[investieren]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Ziel]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellen Sie sich vor, ein Mann möchte mit dem Zug von Berlin nach Frankfurt reisen. Wie wird er vorgehen? Zunächst überlegt er, wann genau er ankommen möchte und informiert sich mit welchem Zug er sein Ziel am besten erreicht. Aus mehreren Alternativen entscheidet er sich dann für eine Strecke. Zu gegebener Zeit fährt er los [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellen Sie sich vor, ein Mann möchte mit dem Zug von Berlin nach Frankfurt reisen. Wie wird er vorgehen? Zunächst überlegt er, wann genau er ankommen möchte und informiert sich mit welchem Zug er sein Ziel am besten erreicht. Aus mehreren Alternativen entscheidet er sich dann für eine Strecke. Zu gegebener Zeit fährt er los und fährt wie geplant in Frankfurt an. An der Börse ist es nicht viel anders, doch offenbar verzichten Anleger gerne auf ein planvolles Vorgehen beim Investieren ihres Geldes.</p>
<p>Welche Fragen müssen beantwortet werden, bevor man sein Geld planvoll an der Börse anlegen kann? Zunächst einmal ist es vernünftig, sich Klarheit über sein Ziel zu verschaffen. Ein Anleger möchte Gewinne machen &#8211; logisch! Doch wie viel Gewinn soll es sein? Bis zu welchem Zeitpunkt soll der Gewinn realisiert werden? Ist der angestrebte Gewinn realistisch? Was mache ich wenn die Kurse fallen? Je konkreter ein Ziel definiert ist, desto genauer weiß ein Anleger, was er will. Oder anderes herum gesagt: Nur wer ein Ziel hat, kann ein konkretes Ziel haben.</p>
<p>Das garantiert zwar nicht, dass der angestrebte Gewinn erzielt wird. Aber ein konkretes Ziel ermöglicht es, erfolglose Anlagestrategien konsequent zu korrigieren.</p>
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		<title>Verlustverdrängung verhindert Chancen</title>
		<link>http://boersenpsychologie.e-psi.de/2005/05/verdrangung-von-verlusten-verhindert-gewinnchancen/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2005 20:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Skrzypek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[individuelle Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Akzeptanz]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinn]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwert]]></category>
		<category><![CDATA[Verdrängung]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Aktien und Börse interessieren sich heute die wenigsten Anleger. Vielen sitzt noch immer der Salamicrash der Jahre 2000 bis 2002 in den Knochen. Anleger, die in dieser Zeit Verluste gemacht haben, warten weiterhin ab und hoffen auf steigende Kurse. Ihre Werte liegen derweil im Depot.
Was passiert eigentlich mit Menschen, wenn Verluste entstehen? Psychologen beschreiben ein typisches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Aktien und Börse interessieren sich heute die wenigsten Anleger. Vielen sitzt noch immer der Salamicrash der Jahre 2000 bis 2002 in den Knochen. Anleger, die in dieser Zeit Verluste gemacht haben, warten weiterhin ab und hoffen auf steigende Kurse. Ihre Werte liegen derweil im Depot.</p>
<p>Was passiert eigentlich mit Menschen, wenn Verluste entstehen? Psychologen beschreiben ein typisches Verlustmuster. Der erste kleine Verlust wird bagatellisiert. Nachrichten werden verzerrt interpretiert: „So schlimm ist der Verlust nun auch wieder nicht“. Folgen weitere Verluste, folgt irgendwann die rationale Einsicht. Das Problem wird erkannt: „Unglaublich! Der Kurs hat sich halbiert.“. </p>
<p>Doch was häufig fehlt, ist die emotionale Akzeptanz des Verlustes. Daher beginnen viele Anleger den Verlust zu verdrängen. Verdrängte Verluste erhalten den Selbstwert und dienen der Kompetenzhygiene. Man erspart sich so die Auseinandersetzung mit falschen Entscheidungen. Das ist viel angenehmer als sich einen kostspieligen Fehler einzugestehen. Eine emotionale Auseinandersetzung mit dem Verlust ist verbunden mit unangenehmen Emotionen wie Trauer, Angst und Wut. So wird der Verlust liebend gern aus dem Bewusstsein verbannt.</p>
<p>Es gibt zwei Möglichkeiten den Mechanismus der Verdrängung aufzulösen.</p>
<p>a) Der Anleger wartet so lange, bis aus dem Verlust ein Gewinn geworden ist. Dieses Muster ist typisch für die Masse der Teilnehmer. So ist es auch zu erklären, dass das Interesse an der Börse zur Zeit nicht sonderlich hoch ist, denn Werte wie Telekom, Volkswagen oder Infineon sind noch weit von ihren Höchstständen entfernt.</p>
<p>oder b) Der Anleger beginnt, sich mit seinem Verlust emotional auseinanderzusetzen. Erst wenn die emotionale Auseinandersetzung mit der eigenen Fehlinvestition stattgefunden hat, ist es möglich sich seinen Fehler wirklich einzugestehen. Der Verlust wird akzeptiert. Nur so ist die Chance gegeben sich von seinem Engagement zu distanzieren. Erst danach erkennt der Anleger fehlerhafte Strategien und kann neue Anlagestrategien entwickeln.</p>
<p>Wer langfristig erfolgreich sein will, der muss sich für Variante (b) entscheiden. Nur so kann ein Anleger neue Gewinnchancen entdecken.</p>
<p> </p>
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