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	<title>Börsenpsychologie &#187; Börse</title>
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	<description>- wie Anleger Gewinne machen</description>
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		<title>Gefühle an der Börse</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 17:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Skrzypek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Marktstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Prozess]]></category>

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		<description><![CDATA[Man kann die Börse gut beschreiben, indem man die Gefühle von Börsianer benennt. An der Börse gibt es Hoffnungen und Ängste, Gier schmerzhaften Verluste und viele andere Gefühle.
Wir kommen allerdings in große Schwierigkeiten wenn wir die Gefühle der Menschen an der Börse beschreiben sollen. Denn an der Börse kann alles gelten. Mitunter sind Anleger hoffnungsfroh, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="float: right;" src="http://www.e-psi.de/images/bp/Fotolia_8971574_XS.jpg" alt="Angst" width="289" height="277" />Man kann die Börse gut beschreiben, indem man die Gefühle von Börsianer benennt. An der Börse gibt es Hoffnungen und Ängste, Gier schmerzhaften Verluste und viele andere Gefühle.</p>
<p>Wir kommen allerdings in große Schwierigkeiten wenn wir die Gefühle der Menschen an der Börse beschreiben sollen. Denn an der Börse kann alles gelten. Mitunter sind Anleger hoffnungsfroh, andermal sind sie ängstlich. Manchmal sind sie verzweifelt durch endlos fallenden Kurse. Die Börse kann zu großen Investitionen anstacheln oder auch zum Verschließen der Augen vor Verlusten.</p>
<p>Der Versuch, die Börse einfach nur durch Gefühle zu beschreiben ist von vorn herein falsch angelegt, denn das setzt voraus, dass die Börse ein Zustand ist. Besser ist es, die <strong><em>Börse als einen Prozess</em></strong> zu betrachten. In einer Marktphase spielt dieses Gefühl die Hauptrolle, es folgt ein anderes, später ein drittes Gefühl usw. .</p>
<p>Eine Bodenbildung ist mit der Angst vor weiter fallenden Kurse verbunden. Beginnt die Börse zu steigen, beobachtet man die Börse pessimistisch. Das Durchbrechen einer wichtigen Marke von unten nach oben ist mit der Hoffnung verbunden, dass die Kurse weiter steigen werden.</p>
<p>Herauszufinden welches Gefühl gerade die Hauptrolle spielt ist eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Börsenengagements.</p>
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		<title>Kurseinbrüche in Prozent und Dauer</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 08:58:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Skrzypek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Baisse]]></category>
		<category><![CDATA[Crash]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenhänge]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie es scheint, gibt es einen linearen Zusammenhang zwischen der Höhe der Verluste und der Dauer einer Abwärtsbewegung. Mit anderen Worten. Je höher die Verluste ausfallen, desto länger dauert eine Baisse.
Psychologisch interessant sind die Möglichkeiten einen Crash auf verschiedene Weise zu betrachten. Fragen Sie nicht nur danach, wie tief es noch abwärts gehen wird, sondern auch danach wie lange die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie es scheint, gibt es einen linearen Zusammenhang zwischen der Höhe der Verluste und der Dauer einer Abwärtsbewegung. Mit anderen Worten. Je höher die Verluste ausfallen, desto länger dauert eine Baisse.</p>
<p>Psychologisch interessant sind die Möglichkeiten einen Crash auf verschiedene Weise zu betrachten. Fragen Sie nicht nur danach, wie tief es noch abwärts gehen wird, sondern auch danach wie lange die aktuelle Bewegung noch andauern wird. Nicht nur für Trader ist diese Art der Sichtweise einen Gedanken wert.</p>
<p>Betrachten Sie doch einmal diese Grafik. Zusammengefasst sind hier alle großen Abwärtsbewegungen in Deutschland und Amerika. <strong><em>Senkrechte Skala:</em></strong> Höhe der Verluste, <strong><em>waagerechte Skala:</em></strong> Zeitraum der Abwärtsbewegung. &#8221;Dax 1998&#8243; bedeutet beispielsweise, dass im Jahr 1998 der Dax um ca. 40% zurück ging. Diese Periode hielt etwa acht Wochen an. Für Dax, Dow und TecDax 2008 ist der Tiefpunkt Ende Oktober 2008 maßgebend. </p>
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone aligncenter" src="http://www.e-psi.de/images/bp/kurseinbrueche.jpg" alt="Crash, Kurseinbrüche in Prozent und Wochen" /></p>
<p>Bitte! Sehen Sie diese Darstellung nicht als ausgefeilte Analyse. Ich habe die Daten nur augenscheinlich in ein Tabellenkalkulationsprogramm eingegeben. Es gibt keine Garantie auf Vollständigkeit und schon gar keine statistischen Auswertungen.</p>
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		<title>Verwirrung durch Volkswagen im Oktober 2008</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 10:05:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Skrzypek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrollverlust]]></category>
		<category><![CDATA[Spekulation]]></category>
		<category><![CDATA[Verwirrung]]></category>
		<category><![CDATA[Volkswagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Folgenden beschreibe ich ein Beispiel wie einem Kleinanleger der Verstand abhanden gekommen ist und er wider seine Überzeugung in das große Spiel mit Volkswagenaktien einstieg, die gestern Abend mit ca. 950,- Euro aus dem Handel gingen. Mein Bekannter, ein Kleinanleger ist eigentlich fest davon überzeugt, dass man langfristig in solide Aktien investieren soll. Daytrading [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Folgenden beschreibe ich ein Beispiel wie einem Kleinanleger der Verstand abhanden gekommen ist und er wider seine Überzeugung in das große Spiel mit Volkswagenaktien einstieg, die gestern Abend mit ca. 950,- Euro aus dem Handel gingen. Mein Bekannter, ein Kleinanleger ist eigentlich fest davon überzeugt, dass man langfristig in solide Aktien investieren soll. Daytrading ist etwas für Zocker und wohin sich die Volkswagen-Aktie in den nächsten Tagen und Wochen entwickeln wird, kann wirklich niemand sagen – so mein Bekannter vor einer Woche.</p>
<p>Als die Aktie letzte Woche von 250,- Euro kurzfristig über die 400,- Euro-Marke sprang, sagte er: „meine Güte, man sollte bei Volkswagen auf fallende Kurse setzen, denn die Aktien seien ja vollkommen überbewertet. Die müssten eigentlich fallen. Die Aktie fiel schnell wieder auf gut 300,- Euro. Er sagte sich, „wenn die Aktien auf wieder auf 450,- Euro steigen, sollte ich ja mal auf fallende Kurse spekulieren.“ Auch bei 300,- Euro hielt er die Papiere für überbewertet. Insgesamt hatte er aber ein ungutes Gefühl bei der Sache und entschloss sich gegen ein Engagement auf fallende Kurse bei Volkswagen.</p>
<p>In den nächsten Tagen dümpelte Volkswagen bei gut 300,- Euro herum. Am Montag dieser Woche passierte das Unglaubliche. Die Aktie schnellte bis deutlich über 600,- in die Höhe. Ein unfassbarer Vorgang, den sich mein Bekannter weder durch die Gier von Anlegern noch Logik erklären konnte.</p>
<p>„Natürlich könnte er jetzt einsteigen“, schließlich lag der Kurs über seinen anvisierten 450,- Euro, bei denen er ja einsteigen wollte. Das war ihm dann aber doch zu heiß, insbesondere weil die Aktien schnell wieder auf 500,- Euro zurückfielen. Zu mir sagte er noch: „Ich kann mir jetzt auch gut vorstellen, dass die VW-Aktien auch auf 1000,- Euro klettern.“ Allein diese Aussage war eine gewagte Spekulation.</p>
<p>Nur einen Tag später schoss die VW-Aktie kurzzeitig auf unvorstellbare 1000,- Euro. VW war mit einem KGV von 80 bewertet und war kurzeitig die teuerste Aktiengesellschaft der Welt. So etwas gab es noch nie. Ganz plötzlich beschloss er nun doch auf fallende Kurse zu setzen. Diese Entscheidung traf sein Unterbewusstsein. Gestern Abend sagte er dann: Eigentlich hätte ich das nicht tun sollen. Und trotzdem investierte er eine nicht unerhebliche Summe in völlig fern der Realität stehende Volkswagenaktien.</p>
<p>Auf mein Nachhacken, wozu er denn nun doch eingestiegen ist, erklärte er mir, er hoffe auf große Gewinne in kürzester Zeit. &#8220;Das sei doch das Entscheidende an der Börse!&#8221; &#8220;Die Aktien müssen schließlich ins Bodenlose fallen&#8221;, so seine Worte. Ich frage mich, warum mein Bekannter nun sagt, die Aktien <em>müssen</em> fallen? Vor einer Woche sagte er, sie <em>müssten</em> eigentlich fallen.</p>
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