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Archive for the 'Begriffe' Category

Panik

Der Begriff Panik geht auf den altgriechischen Hirtengott Pan zurück. Pan war im Grunde ein fröhliches Wesen (langfristig steigende Börsenkurse). Trotzdem war er des Öfteren schlecht gelaunt (Korrekturen). Wenn man ihn besonders störte, neigte er dazu, Menschen und Viehherden unerwartet und plötzlich (Kurseinbruch) in großen Schrecken zu versetzen (Verkaufswellen der Marktteilnehmer).

Die erschreckten Menschen und Tiere (Marktteilnehmer) flohen in heller Aufregung (Panikverkäufe). Viele von ihnen kehrten nie wieder an den Ort des Geschehens zurück (zittrige Hände).

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Skrzypek on August 8th 2011 in Begriffe

Erwartungen und Prognosen

Erwartungen und Prognosen werden umgangssprachlich manchmal mit der gleichen Bedeutung verwendet. Psychologisch betrachtet sind es zwei unterschiedliche Prozesse.

Ohne Erwartungen würden wir überhaupt keine Motivation haben, irgendetwas zu tun. Wenn wir nach der Tasse Kaffee auf dem Tisch greifen, erwarten wir, dass wir die Tasse mit der Hand treffen. Wenn wir mit dem Auto an einer roten Ampel stehen, erwarten wir, dass demnächst wieder grün kommt. Und wenn wir eine Aktie kaufen, erwarten wir, dass die Aktie steigt. Aber ist es so einfach?

Zunächst nehmen wir eine aktuelle Situation wahr. Dies ist bspw. eine aufwärts gerichtete Linie in irgendeiner Grafik. Anschließend wird diese Grafik mit Informationen aus dem Gedächtnis und der Umwelt ergänzt: Eine aufsteigende Linie kann als ansteigender Trend interpretiert werden und auf der Grafik steht der Begriff DAX.

Dieses Bild wird anschließend in die Zukunft fortgeschrieben. Man erwartet, dass der DAX in Zukunft steigt. Es hat sich eine Erwartung gebildet. Dieser Prozess läuft unbewusst ab.

Aus der Erwartung wird anschließend eine Prognose abgeleitet. Dies kann ein unbewusster Vorgang sein, indem Prognosen aus dem Bauch heraus abgegeben werden. Prognosen sind in solch einem Fall das Gleiche wie Erwartungen. Ein Jeder kann aber auch entscheiden, diese spontane Erwartung zu überprüfen und die Sache mal genauer betrachten und eine Analyse durchführen. Dies ist wohl der bessere Weg.

Positive Ereignisse, die erwartet werden, sind mit angenehmen Emotionen, Gefühlen und Freude verbunden. Dies macht es so schwer an der Börse einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht einfach eine Erwartung zur Prognose zu machen.

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Skrzypek on Juli 25th 2011 in Begriffe, Emotionen, Psychologie

Stresstest

Bei dem Stresstest der Finanzwelt wird ein negatives Was-wäre-wenn-Szenario angenommen. In diesem Szenario wird bspw. die Kernkapitalquote von Kreditinstituten geschätzt. Bei einer Kernkapitalquote größer als sechs Prozent gilt der Test als bestanden. Diese Regelung gilt für den aktuellen großen Stresstest der europäische Finanzaufsicht CEBS. Die deutschen Kreditinstitute haben wie erwartet den Stresstest bestanden (Ausnahme: Hypo Real Estate); Ergebnis für deutsche KI’s.

Aber! Haben Sie schon Ihren persönlichen Stresstest durchgeführt? Bei einem psychologischem Stresstest wird das persönliche Ausmaß der Gefährdung durch psychischen Stress gemessen. Zur Feststellung des Grades der persönlichen Stressbelastung hat Werner Stangl einen kleinen Stress-Test veröffentlicht.

Testen Sie hier Ihren Umgang mit mit belastenden Situationen >> Im Gegensatz zum Stresstest der CEBS erhalten Sie sofort Verbesserungsvorschläge zum Umgang mit Stresssituationen.

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Skrzypek on Juli 24th 2010 in Begriffe, Psychologie

Panik

FinanzpanikAussagen wie „Panik an der Börse“ oder “Wir sind völlig panisch” bestimmen die Schlagzeilen zum Wochenausgang am 24. Oktober 2008. Für mich ist es eine Gelegenheit den Begriff Panik genauer zu beschreiben.

Die Panik ist ein emotional gesteuertes Fluchtverhalten. Sie tritt auf, wenn eine Situation als absolut unkontrollierbar eingeschätzt wird. Merkmale der Panik sind ungenügende Reflexion der Realität und Informationsmangel, Wegfall der Kommunikation und Fehlen von stabilisierenden Absichten, die Panik auch nur ansatzweise zu vermeiden.  Tritt die Panik bei mehreren Personen wie an der Börse gleichzeitig auf, kommt es zu einer Massenflucht, die sich selbst verstärkt.

Ist die Panik abgeklungen, folgt häufig eine Phase der Erschöpfung und Hilflosigkeit, die einher geht mit geringer Motivation irgendetwas zu tun. Für die Börse bedeutet das, dass der Börsenhandel zum erliegen kommen. Das spiegelt sich u. a. in einer geringen Volatilität wider. Die Frage ist nun: Haben wir diesen Punkt schon erreicht, um sagen zu können: Jetzt können wir wider einsteigen?

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Skrzypek on Oktober 27th 2008 in Begriffe, Psychologie, aktuelles

Sentiment I

Sentimentindikatoren erfassen die Stimmung einer Vielzahl von Marktteilnehmern. Es wird ein massenpsychologisches Phänomen erfasst. Hierzu werden die Einstellungen von Marktteilnehmern erfragt. Aufgrund der erfassten aktuellen Lage ist es dann möglich, Prognosen abzuleiten.

Die Chartlinie eines Sentimentindikator zeigt den mittleren Wert aller Marktteilnehmer an. Zwar wird die Marktstimmung dargestellt, allerdings ist aus den Charts selten die Standardabweichung der Linie zu erkennen. Man kann also nicht sagen, wie zuverlässig dieser Chart eigentlich ist.

Die Bedeutung des Wortes Sentiment ist ist sehr gefühlslastig. Unter anderem wird bei der Erfassung der “Marktstimmung” die Erwartung und die aktuelle Lage erfasst. Diese beruht nicht nur auf Gefühlen, sondern auch aus Erfahrungen, Wissen und Gedanken.

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Skrzypek on Juli 20th 2008 in Begriffe, Marktstimmung, Massenpsychologie, Sentiment



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