- zweifle an Dir selbst und mache die Börse für Verluste verantwortlich
- investiere Dein Geld ohne klares Ziel
- verkaufe und kaufe sofort, wenn Du einen Drang danach verspürst
- denke in Rastern: Es gibt nur hohe Gewinne oder herbe Verluste
- strebe in erste Linie danach durch die Kursentwicklung Recht zu bekommen
- wenn Du keine Gewinne machst arrangiere Dich mit den Verlusten
- fürchte neue Trends und stelle Dich immer gegen die Masse
in Anlehnung an R. Covey – Centered Leadership
Skrzypek on April 12th 2009 in Psychologie, individuelle Strategie
Durch welches Gefühl kann die Börse beschrieben werden?
Wir kommen in große Schwierigkeiten wenn wir die Gefühle der Menschen an der Börse mit einem Wort beschreiben wollen. Denn an der Börse kann alles gelten: Manchmal sind Anleger hoffnungsfroh, andermal sind sie ängstlich. Manchmal sind Anleger verzweifelt durch endlos fallende Kurse. Die Börse kann gierig machen oder auch zum verdrängen von Verlusten führen.
Der Versuch, die Börse einfach nur durch ein Gefühl zu beschreiben ist von vorn herein falsch angelegt, denn das setzt voraus, dass die Börse ein Zustand ist. Besser ist es, die Börse als einen Prozess zu betrachten. In einer Marktphase spielt dieses Gefühl die Hauptrolle, es folgt ein anderes, später ein drittes Gefühl usw. .
Eine Bodenbildung ist mit Angst vor weiter fallenden Kurse verbunden. Beginnt die Börse wieder zu steigen, beobachtet man die Börse pessimistisch. Das Durchbrechen einer wichtigen Marke von unten nach oben, ist mit der Hoffnung verbunden, dass die Kurse weiter steigen werden.
Herauszufinden welches Gefühl gerade die Hauptrolle spielt – an der Börse und bei einem selbst – ist eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Börsenengagement.